2. PREIS

EU-weiter offener Wettbewerb WUB Kletterhalle Innsbruck

Zentrale Städtebauliche Idee des Entwurfes ist die Schaffung einer gerahmten neuen Freizeitanlage, mit einem im Zentrum befindlichen Park, der aus Erschliessungswegen und Grünflächen besteht.

Der Park und die Freizeitaktivitäten wie Kletterhalle und Skaterhalle können
von der Sillpromenade aus erreicht werden. Der Kletterhalle steht ein weiterer Eingang seitens der Ing Etzel Straße zur Verfügung.
Die höchste bauliche Erhebung ist die neue Kletterhalle, welche sich in einer
der Nutzung entsprechenden gestaffelten Höhe zuerst entlang der
Grundstücksgrenze zur Ingenieur Etzelstrasse und dann entlang der neu zu
schaffenden Parkplätze entwickelt. Dabei werden die Parkplätze bewusst von der Freizeitanlage abgeschirmt, um eine Beeiträchtigung seitens des Individualverkehrs gering zu halten und trotzdem eine angenehme Anbindung herzustellen.

Die Kletterhalle kann über 2 Seiten erschlossen werden. Zentraler Bereich ist im Erdgeschoss der Empfang, mit einer grosszügigen Eingangsaula.
Von hier aus kann nach dem Lösen einer Karte der Zugang zu den
Garderoben über Stiege oder behindertengerecht über einen Lift erfolgen.
Von den Garderoben geht der Zugang entweder über die Stiege in den
Boulderbereich oder gegenüberliegend in die Kletterhalle.
Die Aussenbereiche Kletterhalle oder der Aussenbereich Boulder wird von den jeweils zugehörigen Indoorkletterbereichen erschlossen.
Die Gastronomie steht sowohl den Kletterern wie auch Besuchern oder
Benutzern der Freizeitbereiche zur Verfügung und kann gerade durch die
Position im Erdgeschoss ideal erreicht werden.

Die Freiräume um die neue Kletterhalle werden als Erweiterung
der zukünftigen Promenade entlang der Sill aufgefasst. In diesem platzartigen befestigten Raum werden Aktivitätsbereiche wie Inseln eingeschrieben, welche unterschiedliche Nutzungen aufnehmen können.
Die erste große Insel kann als Zuschauerarena für Großveranstaltungen
(zb der kommenden Kletterweltmeisterschaften)dienen.
Die weiteren Bereiche bieten mittels Bouldersteinen, Aufenthalts- und
Spielausstattungen Möglichkeiten des Aufenthalts und der Begegnung zwischen den NutzerInnen der Kletter- und Skatehalle und der Öffentlichkeit an.

Planungsteam:

Architekt Peter Larcher
Landschaftsplanung Erik Meinharter, Plansinn
Statikkonsulent Christian Petz