Wettbewerb Christian Doppler Gymnasium

Beschreibung der Istsituation: Derzeit wird die ehemalige Kaserne und das jetzige Christian Doppler Gymnasium von der gegenüberliegenden Flussseite aus erkannt, und in seiner Wichtigkeit wahrgenommen.
Durch den Zubau der 2 übereinander liegenden Turnhallen auf der Nordseite des Grundstückes,
wird von Osten her kommend der Blick auf das historische Gebäude verstellt.

Zentraler Bestandteil des städtebaulichen Entwurfes ist das Bestandsgebäude wieder als Solitär darzustellen und die 3fach Turnhalle entlang der Ignaz Harrer Straße zu positionieren.

Die neue Turnhalle entlässt aufgrund Ihrer Höhenentwicklung das historische Gebäude aus seiner bestehenden Verflechtung und schafft damit die notwendige städtebauliche Klarheit.
Die Schule und die Stadt Salzburg erhalten durch diese Maßnahme eine klar lesbare Funktionen und Gebäudeteilung. Durch diese bauliche Bewusstmachung wird ein Mehrwert erzielt, da in zentraler Lage in Salzburg, die einmalige Chance besteht eine Halle dieser Größe zu errichten.

Dadurch ergeben sich auch neue Möglichkeiten für die Schule wie zum Beispiel das Angebot eines Leistungszweiges Sport.Die Stadt Salzburg erhält die Möglichkeit die Halle am Abend und in den Sommermonaten für unterschiedliche Nutzungen und auch schulfremde Zwecke zu nutzen.

Die eigentliche Erweiterung der Schule geschieht auf subtile Art und Weise, durch den Anbau eines 2 geschossigen Riegels, der sich selbstbewusst über die Ostseite erstreckt und sich dennoch dem Bestandsgebäude unterordnet und diesen ergänzt.

Baukünstlerische Aspekte

Die Erweiterung der Schule geschieht durch die Errichtung eines 3 geschossigen Zubaus, der zwischen den beiden Seitenflügeln des Bestandsgebäudes aufgespannt wird.

Die Fassadengestaltung ist in diesen oberen beiden Geschosse gleichsam ident. Es befinden sich hier die Erweiterung der Klassen und Pausenräume. Durch die Wahl der Fassadengestaltung wird das dahinter liegende historische Gebäude zitiert und mit dem Zubau in Einklang gebracht.
Die Fensteröffnungen werden zum skulpturalen Gestaltungselement.

Das Erdgeschoss zeigt durch das Zurückspringen der Fassade seine Fubktion als überdachter Eingangsbereich. Diese Fassade ist transparent und wird als eignener Funktionsbereich wahrgenommen.

Planungsteam:

Peter Larcher mit Franz Stibli
Statik: Christian Petz